Messtätigkeiten an Öl- und Gasfeuerungsanlagen

Die Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1.BImSchV) wird voraussichtlich im März 2010 Inkrafttreten.

Damit ändern sich die die Zeitabstände für die wiederkehrenden Messungen auf:


Moderne Öl- oder Gasbrennwertfeuerstätten sind bereits heute, bedingt durch Ihren guten Wirkungsgrad, von einer Beurteilung der Abgasverluste ausgenommen. Lediglich bei Ölanlagen wird die Russzahl sowie das Vorhandensein von möglichen Ölderivaten überwacht.

Auch die Kosten für die jährlichen Messungen wurden ab Januar 2010, bedingt durch eine neue Arbeitszeitstudie, auf weniger als € 9,00 für Gasheizungen und weniger als € 14,00 für Ölheizungen gesenkt.

Unabhängig von den Veränderungen bei der Messpflicht, ergibt sich die Notwendigkeit der „Sicherheitstechnischen Überprüfung“ nach der Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO). Diese unterscheidet nicht nach dem Alter von Feuerungsanlagen, sondern nach Ihrer Betriebsweise.

Daher werden Feuerungsanlagen auch weiterhin in regelmäßigen Abständen vom Schornsteinfeger überprüft.

Auf ein Wort zum Schluss: „Wussten Sie, dass die Verschlechterung des Wirkungsgrades Ihrer Heizungsanlage, um nur 1,0 %, weit mehr kostet als die jährliche Messung durch Ihren Schornsteinfeger!“.

Der Klimaschutz geht uns alle an – lassen Sie uns gemeinsam handeln.

Quelle:

Presse-Info der Schornsteinfeger Innung-Hamburg
Veränderungen bei den jährlichen Messungen

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